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| Spiele für Manager |
31.07.2008 |
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Der Markt der Managertrainings hat Neues zu bieten: Serious Games. Diese Spiele basieren auf Computerspiel-Bestsellern oder Film-Hits und sollen Manager zum Lernen motivieren.
„Gestatten, Bond. Hans Bond.“ Nein, es handelt sich nicht um einen Druckfehler. Das computerspielbasierte Lernen setzt auf Leinwandhelden wie den britischen Geheimdienstler James Bond. Im Spiel macht Hans Bond keine Jagd nach Ganoven sondern schießt auf Argumente. „Hans Bond ist eine Computerspielfigur, mit der Manager neues Know-how, in diesem Fall das Führen von Mitarbeitergesprächen, trainieren sollen“, schreibt das Handelsblatt.
Eine Spiele funktionieren so: Als Manager einer frei erfundenen Firma müssen sie verschiedene Geschäftsziele erreichen und ihre Mitarbeiter zufrieden stellen oder sie müssen mit Hilfe neuer Technologie und die damit zusammenhängenden Unternehmensstrategien die Leistungsfähigkeit ihrer Organisation positiv beeinflussen. Zudem lassen sich in der virtuellen Welt. Als Positiv bewertet Norbert Wrede, Geschäftsführer der Coachingfirma Wredeinstitut, verschiene Spielmodi. So lässt sich zum Beispiel das durchspielen, was im wirklichen Leben keinen Platz hat. Im Spiel können die Manager einmal durchspielen: „Was-wäre-wenn“.
Einige Universitäten und Business Schools nutzen solche Spiele bereits. „Serious Games bieten mehr Herausforderungen und Wettbewerb und Spieler bekommen eine schnelle Rückmeldung über ihre Aktionen“, sagt der Psychologieprofessor der Ludwig-Maximilian-Universität München zum Beispiel zu den Spielen. Auch Norbert Wrede kann es sich durchaus vorstellen, solche Spiele im eigenen Coaching zu integrieren.
Allerdings könnten Serious Games immer nur ein Teil eines komplexeren Trainingsprogramms sein, ist Wrede überzeugt. Deshalb würde der Coach Führungskräften nach ihrem spielerischen Einsatz Übungen im realen Kursraum machen lassen.
(Quelle: Handelsblatt, step2step)
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